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Home erlebnisberichte saison 2008 Updated - Bodensee Mai 2007

Updated - Bodensee Mai 2007

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Auf der Frühjahrstour 2007 wollte wir schon mal so richtig Höhenmeter sammeln, so starteten Björn, Achim, Josef, Rainer und ich zum Bodensee.
Als Unterkunft wählten wir ein bescheidenes Hotel auf dem Inselteil von Lindau. Hier trafen wir dann auch Gerd, der zuvor im Urlaub in Jugoslawien war und von dort aus anreiste. Wir hatten nun also vier Tage Zeit, die umliegenden Ausläufer der Alpen mit dem Rennrad zu erkunden. Unser Hausberg, den wir erstmalig noch am Ankunftstag hinaufstrampelten, war der Pfänder.

Der Pfänder ist mit seinen 600hm Differenz zum Bodenseeufer und abschnittsweise mit Steigungen von 9% für uns "Flachlandtiroler" schon sehr anstrengend gewesen. Nichts desto trotz genossen wir, als wir oben waren, den herrlichen Ausblick über die Region am Bodensee.
Nach deftigem Abendessen und dem ein oder anderen Bier bemerkten wir gerade noch rechtzeitig, dass die gemütliche Kneipe direkt neben dem Hotel, auf gleichgeschlechtlich orientierte Zielgruppen ausgerichtet war.


Tag 1 - St. Anton -> Pfänder

Leider lagen sowohl Björns, als auch mein Hotelzimmer direkt neben diesem Laden und aufgrund des hohen Lärmpegels, kamen wir kaum zu Schlaf in der Nacht. Als Folge dessen, schafften wir uns am Morgen erstmal ein paar Oropax an. Weiterhin wurden Getränke für den Tag gekauft. Nachdem alle sich und ihre startklar gemacht hatten, starteten wir zur ersten Tagesausfahrt durch Österreich in die Schweiz, um dort den St. Anton Pass hinaufzufahren.


Bis wir den St. Anton gefunden hatten, mussten wir leider sehr häufig anhalten um die Karte zu studieren. Am Pass selber dann, splitterte sich die Gruppe dann schnell auf. Dummerweise nahmen Gerd, Josef und Reiner die falsche Abzweigung und Björn, Achim und ich fuhren alleine weiter.
Der Himmel sah bedrohlich dunkel aus und so entschlossen wir drei uns, ungeahnt davon, was die anderen machten, zurück in Richtung Hotel zu fahren. Wieder am Bodensee angekommen, aber noch auf österreichischen Seite, machten wir eine Kaffeepause und ließen den Sturm vorbeiziehen. Zum Glück regnete es nicht. Nach kurzer Pause entschlossen wir drei uns noch einmal den Pfänder unter die Räder zu nehmen. Dummerweise, aber zum Glück bergauf, platzte mein Hinterreifen auf Grund von Materialermüdung. Kaum war der Reifen geflickt, fiel uns auf, dass keiner eine Pumpe dabei hatte. Zum Glück kam nach kurzer Wartezeit ein anderer Rennradler vorbei, der besser ausgestattet war als wir.
Auf dem Rückweg versuchte ich dann noch verzweifelt einen neuen Mantel zu bekommen, was mir an diesem Samstagnachmittag aber nicht mehr gelingen sollte.


Tag 2 - Ebnit -> Bödele -> Pfänder

Nach dem Frühstück, ging es für mich erstmal darum einen neuen Reifen zu besorgen. Zum Glück wird am Bodensee viel Radgefahren und einige Radgeschäfte haben dort auch sonntags geöffnet. So gelang es mir recht zügig, zwei neue Pellen zu besorgen, zwar 25mm, aber besser als keine.

Nachdem mir die Jungs halfen diese aufzuziehen, konnten wir auch schon losradeln. Heute ging es nach Österreich um die Berge Ebnit und Bödele hinaufzufahren. Am Ebnit angekommen, stellten wir schnell fest, dass die Hügel der Vortage nur zum warmwerden gedacht waren. Der erste Kilometer zur genannten Bergspitze hinauf gestaltete sich in Form einer Steigung zwischen 18 und fast 19%. So etwas hatten wir alle noch nicht erlebt und ich freute mich erstmalig über mein 3fach-Kettenblatt am Radl. Die Auffahrt verlief dann hauptsächlich durch eine einmalig schöne Schluchtenlandschaft, Galerietunnel und eine kurvenreiche Strasse. Oben angekommen gab es selbstverständlich erstmal ein paar Kaltgetränke. Nach kurzer Pause fuhren wir weiter um den zweiten Pass des Tages in Angriff zu nehmen. Die Auffahrt zum Bödele hoch führte über eine stark befahrene, betonierte Strasse, die sich mit 7-8% bis zur Spitze schlängelte. Einen guten Ausblick hatten wir lediglich auf den ersten Kilometern. Hier stellte sich der Bodensee noch einmal zur Schau.
Als wir uns durchgefrohren auf den Rückweg begaben, beschloss ich mir an diesem Tag noch einmal den Pfänder anzutun. Diesmal nahm ich allerdings eine alternative Abfahrt über Eichenberg, die hingegen zur Strecke von Lochau aus, deutlich besser ausgebaut war und einige Kilometer über eine Hochebene führte.


Tag 3 - Hinterland

Der Dritte und letzte Fahrtag sollte uns eigentlich durchs Hinterland nach Ravensburg bringen, auf Grund des starken Regens und der Kälte, brachen wir die Tour allerdings nach guten 20 Kilometern ab und radelten zurück ins Hotel. Hier ging ein Großteil der Gruppe dann in die Sauna um die Knochen noch mal richtig aufzuheizen bevor wir nachmittags dann zu Fuß loszogen.


Tag4 - Heimfahrt

  Im strömenden Regen packten wir die Wagen, bevor wir nach einem letzten Foto wieder in Richtung Norden, nach Hause fuhren. Leider war an diesem Tag sehr viel los und wir standen etliche Stunden im Stau. Letztendlich aber, waren die Strapazen der Heimreise die Sache Wert und ich würde die Region um den Bodensee jederzeit wieder zum Rennradfahren besuchen.




 

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