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Von der Rolle

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SchwachPerfekt 

Meine Mitradler haben Recht behalten, Rollefahren ist auf Dauer mehr als öde. Meine bisherigen Ausflüge in den eigenen vier Wänden beschränken sich daher auf max. 100 Minuten, wobei ich den Puls selten höher als 160bpm gejagt habe. Auf höchster Wiederstandsstufe beginnt es im 16qm² Zimmer nach verschmortem Gummi zu riechen und der 25mm-Reifen weist schon nach den ersten Einsätzen eine glatte Laufspur auf.

Das Rad ist geschützt durch ein großes Handtuch, welches ich an der Sattelstütze festgebunden habe und über dem Vorbau liegt. Ein kleineres Handtuch verdeckt den HAC4pro und dient zusätzlich als Schweißfänger.

Neben lesen, beim Fahren im niedrigen Pulsbereich, und Musik hören, vertreibe ich mir die Zeit mit

Hantelübungen. Letzteres ist ein pulstreibener Faktor und nur im Grundlagenbereich zu empfehlen. Weiterhin achte ich darauf, dass vor der Hantelübung die Hände einigermassen trocken sind, denn ein Sturz der Kurzhantel auf den Carbonrahmen könnte schwere und vorallem kostspielige Folgen haben.

Die Rolle ist praktisch, wenn man nur mal eben ein Stündchen trainieren will und keine Zeit oder Lust hat sich nach draussen zu bewegen. Auch hier sollte man die schmerzhaften Dehnübungen am Ende der Trainingseinheit nicht vernachlässigen.

 

 

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