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Training 2008

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Für die Saison 2008 hatte ich mir so einiges vorgenommen mit dem Rad, was mich veranlasste meine bislang nicht wirklich strukturierte Trainingsmethodik komplett zu überarbeiten. Dazu belas ich mich hauptsächlich im Netz, und holte mir Tipps von meinen erfahrenen Mitradlern.

Hier die wichtigsten, mir im Gedächtnis gebliebenen Tipps:

  • Viel Grundlagentraining im ersten Quartal ( Dirk )
  • auch danach den Puls regelmässig untenhalten ( Simon )
  • Abwechslung in den Sportarten macht die Mischung ( Jan )

Dank Dirk war ich ja bereits seit Ende 2007 Mitglied im Fitnessclub und hatte neben dem Radfahren nun auch einige alternative Möglichkeiten um zu trainieren. Mit wachsender Begeisterung habe ich an den mittwochs stattfindenden, aufeinander folgenden beiden Spinningstunden teilgenommen.
Ursprünglich war die Kursteilnahme nur für die "Winterpause" gedacht, aber da ich auch schnell Spaß am Krafttraining mittels diverser Geräte fand, bot es sich einfach an auch direkt die zwei Indoorcycling Stunden mittwochs anzuhängen.

Auch war es Dirk, der mir den Tipp gab am Saisonanfang möglichst viele Kilometer im Grundlagen1-Bereich zu absolvieren, was mich nicht nur dazu animierte den Pulsmesser am HAC4 reparieren zu lassen, sondern auch seinen Rat zu befolgen und kontinuierlich, einmal in der Woche die Rheinrunde ( ca. 80km flach ) im mäßigen Pulsbereich zufahren. Die Rheinrunde fuhr bzw. fahre ich meistens an Samstagen.

Weiterhin hatte ich bereits für Anfang April die erste mehrtägige Radwanderreise mit meinem Kumpel Jan eingeplant, die uns im gemütlichen Tempo, mit leichtem Gepäck bewaffnet, in und durch die Eifel trieb.

Das Wetter spielte, abgesehen vom März, ganz gut mit, so dass ich in den ersten vier Monaten des Jahres 2008 schon knappe 3000 Kilometer in den Beinen hatte und mich unglaublich fit fühlte. Nachdem ich bereits am letzten Wochenende im April, gemeinsam mit meinem Kumpel Lars, den ersten Marathon der Saison gefahren bin, beschloss ich mich für die Marathon-Challenge NRW anzumelden.

Im Gegensatz zu den beiden Vorjahren meines Daseins als

ambitionierter Hobby-Rennradfahrer, hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt das Radfahren hauptsächlich auf die Wochenenden begrenzt, während ich unter der Woche das Fitnesscenter vorzog.

Hieraus ergaben sich dann folgende Trainingseinheiten:

  • Montag: Fitnessstudio -> Krafttraining, vorwiegend Rücken, Bauch und Oberkörper (Beine waren meist noch platt vom Sonntag)
  • Dienstag: Turnhalle -> Betriebssportgruppe Badminton
  • Mittwoch: Fitnessstudio -> Krafttraining, alle Partien, anschliessend 2 Stunden Spinning
  • Donnerstag: Ruhetag
  • Freitag: Ruhetag / oder flache Runde
  • Samstag: Flache Runde, oder Ruhetag
  • Sonntag: Lange Ausfahrt ins Bergische / Eifel,  RTF oder Marathon

Diese Systematik habe ich im Großen und Ganzen das komplette Jahr beibehalten. Ausgenommen hier von sind eine Hand voll Bergintervall-Trainingseiheiten an sonnigen Donnerstag an denen mich Paul, unser Bergfloh begleitete. Hier wurde mitunter der Bergsprint auf den letzten Metern geübt. Eine optimale Vorbereitung auf das Saison-Highlight, unsere Alpenüberquerung (hallo Simon)! Sowie eine Rucksacktour im September und nicht zu vergessen ein paar Feiertage an denen RTFs anstanden, die noch einige Extra-Kilometer bescherten.

Das "System" ist, wie ich finde, aufgegangen. Ich fühle mich gänzlich fitter, hatte in diesem Jahr kein spürbares "Leistungsloch".
Mit 80 Ausfahrten hatte ich das selbstgesteckte Jahresziel von 8000 Rennradkilometern bereits Ende September erreicht, wodurch sich eine durchschnittliche Distanz von 100km pro Ausfahrt errechnen lässt.

Weiterhin ist es mir ab August gelungen, den inneren Schweinehund zu besiegen und meine Füße gelegentlich in die Joggingschuhe zu schnüren.

Seit Ende September haben die Zahl der Rennradausfahrten deutlich abgenommen. Ich halte mich mit Spinning, nein viel Spinning über Wasser. Hinzu kommt Kraftraining mit Eisen & Co. -> ein guter Rennradfahrer hat auch starke Arme. ;-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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