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Home erlebnisberichte saison 2009 Rennradfahrer auf „Abwegen“

Rennradfahrer auf „Abwegen“

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Zwischen Prüfungsvorbereitungen, Autokauf und sonstigen Terminen, blieb mir zum Nachteil dieser Seite immerhin noch die Zeit für eine Woche Urlaub der besonderen Art.

Gemeinsam mit meinem Herrn Papa besuchte ich den „näheren Osten“, die an der Saale gelegene Stadt Weissenfels, die sich im wunderschönen Sachsen-Anhalt, ca. 40 km vor Leipzig befindet, um genau zu sein.


Neben unserem gemeinsamen Interesse, dem Radfahren, standen in Verbindung mit einigen Tagestouren eine Menge Geocaches für diese Woche auf der Agenda, die es zu finden galt. Geocaches, hä, wasn das? Geocaching, lasst es mich laienhaft, also mit eigenen Worten beschreiben, ist eine Art Schnitzeljagd mit Navigationsgerät. Man bekommt oder errechnet sich Koordinaten, die man in sein GPS-Gerät eingibt, lässt sich vom Gerät hinführen und sucht in der näheren Umgebung nach dem  „Schatz“, der in verschiedensten Größen, meist in Filmdosen oder kleinen, wasserdichten Butterbrotdosen etc. untergebracht ist. Dann belegt man seinen Besuch mit einem Eintrag in das, dem Cache beigefügte, Logbuch.

Nicht selten wird man, so die Grundidee, an besonders schöne, historische, kulturelle oder aussichtsreiche Orte geführt, die man ohne den Reiz einen Cache finden zu können, wahrscheinlich nie gesehen hätte.


Viele Caches bieten auf dem Weg zum Ziel auch gleichzeitig einen Stadtrundgang speziell für Touristen, indem man von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit geroutet wird. Hierbei gilt es dann häufig kleine Rätsel zu lösen, wie z.B. aus den Daten verschiedener Gedenktafeln die nächsten Koordinaten zu errechnen.

Auch vor Ruinen bzw. leerstehenden Häusern oder ganzen Fabrikgeländen, in der Szene „lost places“ genannt, machen die Cacher keinen Halt. Diese locations bieten natürlich ein ganz besonderes Ambiente für gruselige Geschichten, die den Rätselnden auf dem Weg zum Cache begleiten.


Dank meines Vaters, der mittlerweile fast 1500 Caches gefunden hat, habe ich einen kompakten, aber abgerundeten Einblick in die Materie bekommen, die sich aus meiner Sicht auch gut mit dem Radfahren verbinden lässt.

Geocaching und Radfahren, geht das überhaupt?   
Als Cachemobil sollte hier allerdings auf einen Crosser zurückgegriffen werden, da man nicht selten in bewaldetes Gebiet geführt wird oder gar Treppen steigen muss.



Neben einem Kugelschreiber sollte, je nach Cache, mindestens ein Schreibblock, ein Taschenrechner und eine Taschenlampe mit an Board sein. Als Radfahrer unter Umständen auch ein Fahrradschloss.


Selten habe ich einen Virus erlebt, das schneller infiziert! Caches, Statistiken, eine rasant wachsende Community und alles was man sonst noch so zum Geocaching benötigt, findet man unter anderem bei geocaching.com .

 


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