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Home erlebnisberichte Saison 2013 Eifel 2013 - Auf Trassen durch die Eifel

Eifel 2013 - Auf Trassen durch die Eifel

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Dieses Jahr traten wir lediglich zu Zweit in die Pedalen. Nach einem viel zu langen Winter, erwischten wir genau den Frühlingsauftakt für unsere Tour rundum bzw. durch die Eifel. Neben dem bereits erstklassigen Wetter, zeichnete sich der Trip dadurch aus, dass wir mit unseren Rennrädern über besonders viele stillgelegte und asphaltierte Bahntrassen rollten.


Tag 1: Solingen - Aachen (125km)

Nachdem ich Simon in Köln abgeholt hatte, rollten wir in westlicher Richtung, auf kleinen Strassen und Wirtschaftswegen, nach Aachen. Lediglich die letzten 5 Kilometer mussten wir uns durch den Großstadtdjungel kämpfen. Außer eines Wespenstiches in meinen rechten Oberschenkel gab es keine besonderen Vorkommnisse.


Tag 2: Aachen - Prüm (135km)

An die Route, beginnend mit dem Vennbahnradweg und ab St. Vith (Belgien) weiterführend über den Eifelardennenradweg, hatte ich große Erwartungen. Neben der Tatsache, dass mir die Strecke bis dato unbekannt war, sicherten verschiede Quellen tolle landschaftliche Ausblicke und absolute Ruhe auf der stillgelegten Bahntrasse durchs Hohe Venn zu.

Die guten 90 Kilometer, von denen die ersten 70 asphaltiert sind, waren schnell absolviert. Lediglich auf dem befestigten Waldweg vor St. Vith hatten wir bei spürbarem Gegenwind ganz schön zu kämpfen.

Nun folgten wir dem Eifelardennenradweg, der mit seiner 95%igen Asphaltabdeckung sehr gut mit dem Rennrad zu fahren war. Stetiges auf und ab sorgte neben wechselnder Vegetation, Tunneln und Brücken für Abwechslung auf dem Weg in die JHB Prüm.


Tag 3: Prüm - Saarburg (125km)

Im Nebel gibt es bei frischen 10 Grad auf dem schon mehrfach gefahren Prümtal-Radweg nach Richtung Süden.




Im Laufe des Vormittags kam dann kräftig die Sonne hervor. An einer besonders schönen Stelle, an welcher wir bereits in den Vorjahren schon mal rasteten, hielten wir auch in diesem Jahr kurz an.




Bei Minden stießen wir auf die Sauer, der wir bis Wasserbillig folgten, nach einem kurzen Stück entlang der Mosel überquerten wir diese und folgen der Saar bis nach Saarburg. Die JHB, Modell 60iger Jahre, bietet Komfortzimmer mit Dusche. ;)



Tag 4: Saarburg - Daun (130km)

Ein Stück die Saar zurück bis Trier, dann auf den Moselradweg. Noch bevor wir an Trier vorbei waren, sorgte ein uns entgegenkommender, träumender Radler, für einen kurzen Schock, in dem er Simon rammte.



Glücklicherweise gab es beiderseits keine ernsten Verletzungen. Mit einem Kratzer am Arm und vier schlotterigen Beinen folgten wir dem Moselradweg bis nach Lieser (bei Bernkastel-Kues).



Hier konnten wir endlich wieder Trasse fahren und folgten dem Maare-Mosel-Radweg für gute 50km bis nach Daun in der Vulkaneifel.



Tag 5: Daun - Solingen (165km)

Heimreise. Von Daun aus ging es zunächst über kleine Strassen bis nach Adenau. Hier passierten wir den Ahrtalradweg, welchen ich auch Rennradradfahrern mit gutem Gewissen empfehlen kann. Ab Kreuzberg schlugen wir uns bis Bornheim wieder über Strasse durch, bevor wir ab hier dem Rhein folgten.


Hier geht es zur Galerie "Eifeltour 2013"






 
Kommentare (4)
Gesucht / Gefunden
4 Freitag, den 26. April 2013 um 11:32 Uhr
Simon
Ich glaube das ist derselbe Ork wie auf diesem Bild :-) .... oder nicht?

http://beckpacker.de/galerie/21-2011/detail/744-sbild031#

:-)
Komfortzimmer
3 Dienstag, den 23. April 2013 um 14:41 Uhr
Bumblebee
Gehörte der bucklige Zombie mit zum Inventar oder ist das der Schlachter aus der örtlichen Metzgerei?!
Wetter, Tour und der Rest waren perfekt!
2 Montag, den 22. April 2013 um 07:30 Uhr
Simon
Sehr schöner Bericht. Vor allen Dingen gefällt mir das Foto des Komfort-Zimmers. Es fehlt lediglich die Winschattenrettung durch Thorsten am 4. Fahrtag. Maare-Mosel-Radweg und Thorstens Lokomotive wird angeworfen (Bumblebee kennt das ja auch aus dem Vorjahr).
Vielen Dank nochmal für die Planung.
frühlingshafte Tour
1 Montag, den 22. April 2013 um 05:57 Uhr
Bumblebee
Sieht ja richtig gut aus! Ich vermisse Fotos von Pfützen, tiefen Schlaglöchern, Enduro Mountainbike Passagen und den Weg versperrenden Bäumen. Kaum bin ich mal nicht dabei, wird sich bei der Routenplanung wohl richtig Mühe gegeben, wa?! ;)

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