news@beckpacker.de www.beckpacker.de ...wenn Räder rollen. Website von Thorsten Beck http://beckpacker.de/component/content/frontpage Wed, 24 May 2017 11:34:16 +0000 Joomla! 1.5 - Open Source Content Management de-de Teneriffa: Von 0 auf 2400 http://beckpacker.de/erlebnisberichte/saison-2013/168-teneriffa-von-0-auf-2400- http://beckpacker.de/erlebnisberichte/saison-2013/168-teneriffa-von-0-auf-2400- {phocagallery view=category|categoryid=30|imagerandom=1|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}
Kommst Du mal nach Teneriffa, musst du "Teide fahren"! So oder so ähnlich war die Botschaft, welche mir bis zum Fahrtag nicht mehr aus dem Gedächtnis weichen wollte...



Es war soweit, nach einigen Tagen Wandern, war der ideale Tag gekommen um sich dem gewohnten Bewegungsablauf hinzugeben und ein Rad zu mieten. Da der Plan, hinauf zum Pico de Teide zuradeln, bereits zwei Tage vor unserer Abreise feststand, hatte ich Zubehör wie Helm, Pumpe, Bordwerkzeug dabei, was ansonsten aber zum Umfang des Mietrades gehört hätte. Mein Leihrennrad, ein Scott mit 105er-Ausstattung, und 2fach-Kompaktkurbel war gut in Schuß. Bei der Einstellung der Sitzposition gab ich mir nicht besonders viel Mühe, was mir gegen Ende der Fahrt Nackenschmerzen bereitete.

Aber bevor es knappe 1,5 Stunden bergab ging, kurbelte ich die 50 Kilometer erst einmal in 3,5 Stunden hinauf...
Bevor die Endhöhe, bei knappen 2400hm, auf dem Parkplatz der Seilbahnstation erreicht werden konnte, ging es nach 36 Kilometern erstmal wieder ein ganzes Stück bergab.

Weitere Details können dem Höhenprofil entnommen werden ;)


{phocagallery view=category|categoryid=30|imageid=937|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=30|imageid=938|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=30|imageid=939|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=30|imageid=940|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=30|imageid=941|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=30|imageid=942|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=30|imageid=943|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=30|imageid=944|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=30|imageid=945|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}

]]>
thorsten-beck@gmx.de (Administrator) frontpage Wed, 12 Jun 2013 00:00:00 +0000
Rockenhausen die Zweite http://beckpacker.de/erlebnisberichte/saison-2013/165-rockenhausen-die-zweite http://beckpacker.de/erlebnisberichte/saison-2013/165-rockenhausen-die-zweite {phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=936|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Bis zum Schluss zitterten und hofften wir auf Änderung der Wettervorhersage, die über das gesamte Pfingstwochenende Dauerregen prognostizierte. Neben der RTF stand die teilweise An- und Rückreise auf der Agenda. Die Aneinandereihung mehrerer Fahrtage war gleichermaßen als Ausrede und Ersatz für die Nichtteilnahme am Extrem-Marathon gedacht.


Anfahrt: Koblenz -> Rockenhausen (120km)

{phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=935|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Eher unkonventionell fuhren wir die ersten 100 Kilometer mit dem Zug unserem Ziel, dem in der Nordpfalz liegenden Rockenhausen, entgegen. Ab Koblenz radelten wir (Jan, Achim und ich) dann den Rest der Strecke. Unsere Rennräder trieben wir in Richtung Südwesten über den Rhein- , Nahe- und den Alsenz-Radweg. Während wir am Rhein noch kräftig geduscht wurden, genossen wir die abwechslungsreichen Eindrücke am Nahe-Radweg und die stetigen Konteranstiege auf den letzten Kilometern des Alsenz-Radweges. {phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=933|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=right}Noch ahnten wir nicht, dass wir diese Route in Kürze wieder fahren würden. Nach dem Abendessen trafen wir unsere beiden nachgereisten Mitradler Marc und Doris. Gemeinsam freuten wir uns über die gute Wetterprognose für den kommenden Tag an dem die RTF stattfinden sollte.


RTF-Rockenhausen (151er-Runde):

{phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=925|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Unsere Pension, auf die ich aus diversen Gründen an dieser Stelle nicht weiter eingehen möchte, lag angenehm nah am RTF-Start. Mit ein paar Minuten Vorsprung besorgte ich schonmal die Startnummern für den Rest der Truppe. Pünktlich um 8:24 Uhr starten wir, bei absoluter Trockenheit und ersten Sonnenstrahlen, gemeinsam auf die 151er-Runde. {phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=926|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=right}Neben meiner Lenkertasche sorgte auch mein schmutzbedecktes Bulls 105 für viele neidische Blicke anderer Radler, insbesondere dann, wenn ich am Anstieg zum Überholen ansetzte, wie mir meine Weggefährten später berichteten. Auf halber Strecke gab die Aussenhülle meines Schaltzuges nach. Zum Glück vorne und zum Glück fahr ich 3-fach. Nachdem der Umwerfer fixiert war, ging es also von nun an auf dem 42er-Kettenblatt weiter, was trotz rasanter Abfahrten, aber auch dank Jans Windschattenspenden, erstaunlich gut klappte.

{phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=927|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Nachdem sich der männliche Teil der Gruppe auf den ersten 70km ausgetobt hatte, fuhren wir den zweiten Streckenteil weitestgehend im Konvoi. Mittlerweile war es so warm, dass ich ohne Arm- und Beinlinge auskam. Nach der vierten und letzten Kontrolle, der mit über 2200hm ausgestatteten 151er-Runde, forderte ein geplatzter Hinterreifen zwei Zwangstopps meinerseits. Nachdem auch diese Hürde überwunden war, speisten wir Abends alle gemeinsam in der durchaus zu empfehlenden Pizzaria "Zum Alsenztal". Wer dort mal einkehren sollte, dem sei die Calzone empfohlen.


Rückfahrt: Rockenhausen -> Andernach (140km)

{phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=922|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Achim sei Dank, fuhr ich mit einem geliehenen Ersatzreifen weiter. Die zweitägige Rückfahrt, durch Hunsrück und Vulkaneifel hatten wir aufgrund der Wettervorhersage "10 Grad und Dauerregen" auf einen Tag zusammengestrichen. Jan und ich entschieden uns die Route der Anfahrt in entgegengesetzte Richtung zurück zufahren. {phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=923|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=right}Wir starteten früh, da es ab mittags regnen sollte. Für einen kurzen Schreck sorgte der Schotter den ich in einer scharfen Linkskurve übersehen hatte. Ohne größere Blessuren kamen wir trotz Gegenwind aus Osten dann aber zügig voran. Ein wenig nervig waren dann die letzten 40 Kilometer des Rhein-Radweges, der verständlicherweise an einem sonnigen Sonntag sehr frequentiert war. Am frühen Nachmittag erreichten wir Andernach, wo wir dann wieder auf die Bahn umstiegen.


Noch ein paar "Rockenhausen-Fotos"

{phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=934|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=932|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=930|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=929|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=924|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=922|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}






]]>
thorsten-beck@gmx.de (Administrator) frontpage Mon, 20 May 2013 00:00:00 +0000
beckpacker auf Abwegen http://beckpacker.de/erlebnisberichte/saison-2013/164-beckpacker-auf-abwegen http://beckpacker.de/erlebnisberichte/saison-2013/164-beckpacker-auf-abwegen {phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=920|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Dieses Viel Schweiß und noch mehr tolle Aussichten um und auf Remscheid bescherte uns der MTB Ausflug über den Röntgenweg, einem Rundwanderweg der Remscheid umschließt. Auf der ca. 60km langen und mit guten 1200hm ausgestatteten Strecke übte ich mich im ungewohnter Langsamfahrt, aber auch auf rasanter Trailabfahrt. Mein geliehendes MTB der Oberklasse sorgte mit seinem großzügigen Federweg von 150mm für viel Fahrkomfort. 


Auch wenn die Reifen deutlich breiter als gewohnt waren hat der Trip richtig Spaß bereitet.

{phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=916|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=917|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=918|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=919|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=29|imageid=920|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}






]]>
thorsten-beck@gmx.de (Administrator) frontpage Mon, 29 Apr 2013 00:00:00 +0000
Eifel 2013 - Auf Trassen durch die Eifel http://beckpacker.de/erlebnisberichte/saison-2013/159-eifel-2013-auf-trassen-durch-die-eifel http://beckpacker.de/erlebnisberichte/saison-2013/159-eifel-2013-auf-trassen-durch-die-eifel

{phocagallery view=category|categoryid=28|imagerandom=1|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Dieses Jahr traten wir lediglich zu Zweit in die Pedalen. Nach einem viel zu langen Winter, erwischten wir genau den Frühlingsauftakt für unsere Tour rundum bzw. durch die Eifel. Neben dem bereits erstklassigen Wetter, zeichnete sich der Trip dadurch aus, dass wir mit unseren Rennrädern über besonders viele stillgelegte und asphaltierte Bahntrassen rollten.


Tag 1: Solingen - Aachen (125km)

{phocagallery view=category|categoryid=28|imageid=884|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Nachdem ich Simon in Köln abgeholt hatte, rollten wir in westlicher Richtung, auf kleinen Strassen und Wirtschaftswegen, nach Aachen. Lediglich die letzten 5 Kilometer mussten wir uns durch den Großstadtdjungel kämpfen. Außer eines Wespenstiches in meinen rechten Oberschenkel gab es keine besonderen Vorkommnisse.


Tag 2: Aachen - Prüm (135km)

{phocagallery view=category|categoryid=28|imageid=885|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}An die Route, beginnend mit dem Vennbahnradweg und ab St. Vith (Belgien) weiterführend über den Eifelardennenradweg, hatte ich große Erwartungen. Neben der Tatsache, dass mir die Strecke bis dato unbekannt war, sicherten verschiede Quellen tolle landschaftliche Ausblicke und absolute Ruhe auf der stillgelegten Bahntrasse durchs Hohe Venn zu.

{phocagallery view=category|categoryid=28|imageid=887|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=right}Die guten 90 Kilometer, von denen die ersten 70 asphaltiert sind, waren schnell absolviert. Lediglich auf dem befestigten Waldweg vor St. Vith hatten wir bei spürbarem Gegenwind ganz schön zu kämpfen.

{phocagallery view=category|categoryid=28|imageid=894|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Nun folgten wir dem Eifelardennenradweg, der mit seiner 95%igen Asphaltabdeckung sehr gut mit dem Rennrad zu fahren war. Stetiges auf und ab sorgte neben wechselnder Vegetation, Tunneln und Brücken für Abwechslung auf dem Weg in die JHB Prüm.


Tag 3: Prüm - Saarburg (125km)

{phocagallery view=category|categoryid=28|imageid=896|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Im Nebel gibt es bei frischen 10 Grad auf dem schon mehrfach gefahren Prümtal-Radweg nach Richtung Süden.




{phocagallery view=category|categoryid=28|imageid=899|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=right}Im Laufe des Vormittags kam dann kräftig die Sonne hervor. An einer besonders schönen Stelle, an welcher wir bereits in den Vorjahren schon mal rasteten, hielten wir auch in diesem Jahr kurz an.



{phocagallery view=category|categoryid=28|imageid=902|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}
Bei Minden stießen wir auf die Sauer, der wir bis Wasserbillig folgten, nach einem kurzen Stück entlang der Mosel überquerten wir diese und folgen der Saar bis nach Saarburg. Die JHB, Modell 60iger Jahre, bietet Komfortzimmer mit Dusche. ;)



Tag 4: Saarburg - Daun (130km)

{phocagallery view=category|categoryid=28|imageid=904|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Ein Stück die Saar zurück bis Trier, dann auf den Moselradweg. Noch bevor wir an Trier vorbei waren, sorgte ein uns entgegenkommender, träumender Radler, für einen kurzen Schock, in dem er Simon rammte.



{phocagallery view=category|categoryid=28|imageid=907|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=right}Glücklicherweise gab es beiderseits keine ernsten Verletzungen. Mit einem Kratzer am Arm und vier schlotterigen Beinen folgten wir dem Moselradweg bis nach Lieser (bei Bernkastel-Kues).


{phocagallery view=category|categoryid=28|imageid=910|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}
Hier konnten wir endlich wieder Trasse fahren und folgten dem Maare-Mosel-Radweg für gute 50km bis nach Daun in der Vulkaneifel.



Tag 5: Daun - Solingen (165km)

{phocagallery view=category|categoryid=28|imageid=913|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Heimreise. Von Daun aus ging es zunächst über kleine Strassen bis nach Adenau. Hier passierten wir den Ahrtalradweg, welchen ich auch Rennradradfahrern mit gutem Gewissen empfehlen kann. Ab Kreuzberg schlugen wir uns bis Bornheim wieder über Strasse durch, bevor wir ab hier dem Rhein folgten.


Hier geht es zur Galerie "Eifeltour 2013"






]]>
thorsten-beck@gmx.de (Administrator) frontpage Sun, 21 Apr 2013 14:52:32 +0000
French Alps 2012 http://beckpacker.de/erlebnisberichte/saison-2012/155-french-alps-2012 http://beckpacker.de/erlebnisberichte/saison-2012/155-french-alps-2012 {phocagallery view=category|categoryid=26|imagerandom=1|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}



"Meine Beine sind extrem!
Ich bin extrem!
Das passt!"





...dieses Zitat las ich einige Tage vor unsere Tour in die French Alps in einem Interview mit Bahnrad-Sprinter Robert Förstemann. Auch wenn meine Beine nicht ganz so extrem sind und aller Wahrscheinlichkeit auch niemals extrem sein werden, so begleitete mich/uns dieser Spruch fortlaufend durch den Urlaub in der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur.


{phocagallery view=category|categoryid=26|imageid=830|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Unser Basislager richteten wir in Guillestre ein. Das Hotel namens "La Bonne Auberge" erwies sich schon nach kurzer Zeit als Volltreffer. Zum relativ jungen Personal, das uns insbesondere beim Abendessen immer wieder zu überraschen vermochte, war schnell ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut. Auf dem weitläufigen Hotelareal mit Panoramablick auf die Alpen konnte man es, ausserhalb unsere Zweiradaktivitäten, sehr gut aushalten. Von hier aus starteten wir an 6 Tagen zum Pässefahren.


1. Fahrtag: Guillestre -> pre de madame carle -> Guillestre

{phocagallery view=category|categoryid=26|imageid=826|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Mit knapp 120 Kilometern und über 2500hm viel der Einrolltag sehr üppig aus. Eine hügelige An- bzw. Abfahrt zur Madame Carle sorgten für kurzzeitiges Schweißtreiben. Die Auffahrt und für mich erster langer Anstieg nach zwei Jahren, war anspruchsvoll. Jan, Achim und ich legten noch einen Abstecher ein, bevor wir den Rest der Gruppe wiedertrafen. Zwei kurze Schauer am Ende der Tour konnten uns die gute Laune nicht verderben.


2. Fahrtag: Guillestre -> Ceillac -> Risoul 1850

{phocagallery view=category|categoryid=26|imageid=836|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Nach kurzem Einrollen setzte der Regen ein. Bereits auf dem ersten Anstieg nach Ceillac machte die halbe Truppe kehrt. Nachdem Jan, Achim und ich das Passfoto geschossen hatten, starteten wir in die kaltnasse Abfahrt. Im Dauerregen strampelten wir zurück zum Hotel, entschieden uns dann aber noch, die 11 Kilometer hinauf zum, von Wolken umgebenen, Risoul 1850, unseren Hausberg, in Angriff zunehmen.


3. Fahrtag: Guillestre -> Col de Vars -> Pontis -> Risoul 1850

{phocagallery view=category|categoryid=26|imageid=839|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Nach der morgentlichen kurzen Abfahrt vom Hotel hinunter nach Guillestre, starteten wir ummittelbar über die Nordrampe von Guillestre (19 km / 1109 Hm), mit der Auffahrt zum Col de Vars. Ich hatte gute Beine und setzte mich zügig vom Rest der Gruppe ab. Neben uns fuhren sehr viele Radler an diesem Tag den Klassiker. Vom Moutainbiker, über Rennradfahrer bis zum schwer bepackten Randonneur war alles vertreten. Oben fanden wir uns wieder zusammen und setzten zu sechst unsere Runde fort. Beeindruckend war die Abfahrt auf der Südseite.

{phocagallery view=category|categoryid=26|imageid=845|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}In Barcelonette verabschiedete ich mich, da mir die Taktfrequenz der Zwischenstopps der Gruppe zu hoch erschien. Nun ging es fast 40 Kilometer leicht bergab, wovon man beim starken Gegenwind aber wenig merkte. Angekommen am Lac de Serre-Ponçon, dem größten Trinkwasserreservoir Europas, stand der zweite Pass an diesem Tag an, der Col de Pontis. Dieser beeindruckt mit seinen durchschnittlichen 9-10% auf knapp 6 Kilometern. Während die Kurbel bei über 30 Grad langsam aber gleichmäßig kreiste, wurde man mit einmaligen Blicken auf den See belohnt. Der Anstieg kostete neben viel Kraft auch sämtliche Trinkwasserreserven, die ich noch an Board hatte.

{phocagallery view=category|categoryid=26|imageid=846|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Nachdem ich eine Gelegenheit gefunden hatte, die Pullen zu füllen, ging es hauptsächlich talabwärts weiter in Richtung Nordosten. Bei Baratier rollte ich über eine hügelige Panoramastrecke, die parallel zur Route de National verläuft. In Guillestre angekommen, entschied ich mich noch ein weiteres Mal hoch nach Risoul 1850 zu radeln. 


4. Fahrtag: Col d´Izoard -> Sommet Buchet -> Risoul 1850

{phocagallery view=category|categoryid=26|imageid=851|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Zu sechst starteten wir aus Richtung Süden zum Col d`Izoard, der ca. 3 Kilometer vor der Passhöhe mit seiner bizarren, mondähnlichen Wüstenlandschaft (Casse Deserte) beeindruckt. Ich genoß den Anstieg, während die Beine noch versuchten den Vortag zu verarbeiten. 


{phocagallery view=category|categoryid=26|imageid=849|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Nachdem alle oben angekommen waren, entschied sich ein Teil der Gruppe noch den Sommet Buchet in Angriff zunehmen. Dieses Vorhaben scheiterte nach der halben Strecke, da sich die schlaglochdurchzogene Strasse nun völlig auflöste und in eine Schotterpiste verwandelte. Wir kehrten um. Nun ging es mit Volldampf durchs Tal zurück in Richtung Guillestre. Da wir noch gut in der Zeit lagen, strampelten Achim und ich noch unseren Hausberg.


5. Fahrtag: Col d´Agnel - Ostende Guiltal - Risoul 1850

{phocagallery view=category|categoryid=26|imageid=854|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Auf zum Col d´Agnel, der an seiner höchsten befahrbaren Stelle, die ich nach 1 Stunde 35 erreichte, beeindruckende 2746 Meter ü.NN. misst. Die Auffahrt über die Westrampe ab Ville-Vieille (21 km / 1370 Hm) war gigantisch, in vielerlei Hinsicht. Während sich die ersten 11 Kilometer mit 5-8% noch relativ locker bewältigen ließen, zog es dannach immer wieder so richtig an. Der Boardcomputer zeigte immer wieder Steigungen jenseits der 10-12% an. Zum Glück hatte ich morgens die Passbeschreibung überflogen und zu diesem Zeitpunkt bereits die notwendige Energie in Form eines Gels nachgetankt. Die Umgebung wurde felsiger, die Blicke immer weiterläufiger.

{phocagallery view=category|categoryid=26|imageid=864|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Heute hatten wir unseren persönlichen Radiq-Fotografen dabei. Oli, der aus gesundheitlichen Gründen pausierte, lauerte mit seiner Cam an jeder dritten Rampe und entlockte uns trotz körperlicher Höchstanstrengung, das ein oder andere gequälte Lächeln.


{phocagallery view=category|categoryid=26|imageid=870|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Mit Jan begab ich mich auf die Weiterfahrt. Wir radelten das Guiltal bis zu dessen Ende in Richtung Osten weiter. Bei stetigen 1-2, kurzzeitig auch 3-4% Steigung, begrüßten wir den Rückenwind, der unsere Tachonadeln nur selten unter die 30km/h Marke fallen ließ. Uns war klar, dass die Rückfahrt schweißtreibend ausfallen würde. Im stetigen Wechsel genoßen wir die kurzen Pausen im Windschatten des anderen, während wir auf der Fahrt in Richtung Guilleste nach und nach die anderen Radiq`ler trafen.

Zurück am Hotel folgte ich meinem täglichen Ritual und kurbelte mich noch die weiteren 11 Kilometer nach Risoul 1850 hoch.


6. Fahrtag: Cime de la Bonette -  Lac de Serre-Ponçon - Guillestre

{phocagallery view=category|categoryid=26|imageid=876|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Wir reisten mit dem Auto bis nach Jausiert. Zu dritt gings los, wobei sich das Trio direkt aufteilte, da wir uns unmittelbar im Anstieg der Nordrampe befanden. Es galt 24 Kilometer und 1500 Meter Höhendifferenz zu überwinden. Während Action-Fotograf Oli wieder mit seiner Cam auf mich schoß, konzentrierte ich mich auf mein Primärziel: Unter 2 Stunden die Cime zu erreichen. Was zur Folge hatte, dass auch auf flacheren Stücken nicht getrödelt werden durfte. Landschaftlich beeindruckte die Strecke ab der zweiten Hälfte ganz besonders.

{phocagallery view=category|categoryid=26|imageid=878|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Nachdem der letzte Kilometer mit 12-14% überwunden war, befand ich mich nach 1 Stunde und 50 Minuten am Gedenkstein. Mit mir ungefähr 30 Radfahrer, 20 Mopeds und jede Menge Touris, die mit dem Wagen angereist waren. Nach einem kleinen Snack klopfte mir Jan auch schon auf die Schulter. Auf zum Fotoshooting!


{phocagallery view=category|categoryid=26|imageid=881|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Zu Zweit fuhren Jan und ich, zum Ausklang unserer Frankreichtour nochmal die Seerunde. Den Pontis ließen wir auf dieser Tour rechts liegen und bevorzugten es, der Uferstrasse zu folgen. Überrascht waren wir, dass es auch hier nochmal kräftig hinauf ging. Nachdem der letzte große Anstieg überwunden war, belohnte wir uns mit einer kurzen Pause. Nun waren es noch gute 30 Kilometer bis zum Hotel. Kurz nach der Weiterfahrt machte mich Jan darauf aufmerksam, dass sein Umwerfer gerade eben gebrochen war und der nur noch auf dem kleinen Blatt fahren konnte. So zog sich das letzte Stück dann doch noch ein wenig, was uns die gute Laune aber nicht verderben konnte.


Zusammenfassung:

Gute 700 km Rennradspaß und fast 16000 hm, verteilt auf 11 nennenswerte Steigungen. Eine sehr geile Woche mit den Radiq`lern, auch wenn einige wichtige Stammfahrer in diesem Jahr leider nicht dabei waren.









 



]]>
thorsten-beck@gmx.de (Administrator) frontpage Wed, 08 Aug 2012 15:24:10 +0000
Garzweiler 2012 http://beckpacker.de/erlebnisberichte/saison-2012/150-garzweiler-2012 http://beckpacker.de/erlebnisberichte/saison-2012/150-garzweiler-2012 {phocagallery view=category|categoryid=25|imageid=801|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}Hier wollte ich schon länger mal wieder vorbeischauen. Wie erwartet ist das Loch gewachsen. Die ein oder andere Strasse am westlichen Ende ist den Baggern zum Opfer gefallen. Die Runde lohnt sich, folgend einige Impressionen und der GPS-Track.



{phocagallery view=category|categoryid=25|imageid=794|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=25|imageid=795|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=25|imageid=796|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=25|imageid=797|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=25|imageid=798|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=25|imageid=799|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=25|imageid=800|imagebgcolor=#F5F5F5|displaydetail=0|displaydownload=0|displayname=0|float=left}














]]>
thorsten-beck@gmx.de (Administrator) frontpage Thu, 17 May 2012 00:00:00 +0000